BGH: Erbsache des Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld entschieden

Der Sohn des zu Lebzeiten bei Suhrkamp als Verleger arbeitenden Siegfried Unseld klagte nach dessen Ableben auf seinen Pflichtteilanspruch des Erbes. Dieser wurde ihm jedoch auch vom Bundesgerichtshof nicht zugesprochen.

Stiftungen als Erben

Es existieren zum einen die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung und zum anderen die Siegfried Unseld-Stiftung. Diese haben eingeräumte Unterbeteiligungen an “Gesellschaften der Suhrkamp-Verlagsgruppe”. Genauer gesagt sind sie zu 30% unter anderem an der Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG und ebenfalls zu 30% an der Insel Verlag GmbH & Co. KG beteiligt und zwar “aufschiebend bedingt auf den Zeitpunkt seines Todes”.

Nach dem Tode Siegfried Unselds im Jahre 2002 entstand der Streit um das Erbe, da sich Unselds Sohn aus erster Ehe, Joachim Unseld, zu Wort meldete und auf seinen Pflichtteil des Erbes Klage erhob, die sich aufgrund der Sachlage auch gegen Ulla Unseld-Berkéwicz richtete ...

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