Mit Datenschutzverstößen Milliarden verdienen

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass mit Datenschutzverstößen mehr als 7 Mrd. EUR verdient werden, während beispielsweise die im Jahr 2010 verhängten Bußgelder von rund 555.000,- EUR kaum in der Lage sind, diesem Vermögensvorteil entgegenzuwirken.

Einzelheiten Webshops

Die Studie veranschaulicht mit diversen Beispielen, wie Sicherheitslücken in Webshops mangels Aktualisierungen durch Verwendung veralteter Software Tür und Tor geöffnet und Kundendaten gefährdet werden.

So erstaunt es nicht, dass auch wir in der Vergangenheit häufiger über den Hack von Kundendaten (z.B. bei Sony, dem Fußballclub Hoffenheim, Marktkauf oder REWE) berichten mussten.

Google Adsense

Auch Google Adsense, eine Technik zur Einbindung fremder Werbung auf der eigenen Website, wird der Studie zu folge mehrheitlich (58%) ohne die gem. § 13 TMG erforderlichen Datenschutzhinweise genutzt und folglich Daten heimlich übertragen.

Webstatistiken

Die Studie weist zudem darauf hin, dass auch Webtrackingtools wie Google-Analytics in rund 73 % der Fälle rechtswidrig zu Lasten der betroffenen Websitebesucher genutzt werden.

Kontaktformulare

Auch Kontaktformulare werden der Studie zu Folge in 65 % der Fälle ohne Hinweis auf die Verwendung der Daten auf Websites implementiert.

Facebook like-Button

Letztlich kommt auch der bereits aus Datenschutzgesichtspunkten geschmähte like-Button von Facebook nicht ungeschoren davon, ohne allerdings konkrete Prozentzahlen zu nennen.

Datenschutz in Zahlen

Da wundert es nicht, dass auf 82% der untersuchten Websites Verstöße oder Beanstandungsgründe gefunden wurden, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 12 % ausmacht. Nicht jeder scheint sich also die Frage zu stellen, ob das was da auf der Homepage gemacht wird auch tatsächlich erlaubt ist. So funktioniert halt Marketing!

Regionale Unterschiede

Die Studie zeigt auch regionale Unterschiede auf ...

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