Robert Pragst – Auf Bewährung

Robert Pragst – Auf Bewährung Mein Jahr als Staatsanwalt

Der junge Robert Pragst landet im letzten Jahr seiner Zeit als Proberichter bei der Staatsanwaltschaft Berlin. Diese Abordnung freut ihn nicht wirklich, sein Berufswunsch ist Zivilrichter. Und so beginnt für ihn sein Jahr als Staatsanwalt in der mit Abstand größten Staatsanwaltschaft Deutschlands.

Auf Bewährung ist eine autobiographische Erzählung, gekoppelt mit der Geschichte eines Kleinkriminellen. Der rote Faden des Buches ist ein Überfall auf ein kleines Lebensmittelgeschäft in Berlin-Friedrichshain. Der wahre Fall landete bei Pragst auf dem Schreibtisch. Seine Erlebnisse im Zusammenhang mit diesem Verfahren verknüpft er mit kleineren Abstechern zu einem der Täter des Raubüberfalls: Sinan.

Der ganz normale Alltag in der Staatsanwaltschaft Berlin mutet manchem eher absurd an. So ist die Kaffeeküche – als Café Jura bekannt – , zugleich auch das Büro von Pragst und seiner Kollegin. Gürteltiere winden sich reihenweise neben Bauchwehakten. Und ganz nebenbei sind auch noch die monatlichen Statistiken des Dezernats mit 150 Verfahren nicht gerade motivierend. Leider sind die Statistiken auch Grund zum Gespräch beim Abteilungsleiter Dr. Ring, bei dem sicherlich kein Kuscheln angesagt ist.

Robert Pragst aber kämpft sich durch. Nicht immer läuft es rund, da gehen schon mal Beweismittel auf dem Amtsweg verloren, und der Angeklagte, dessen Schuld durch ebendieses Beweisstück feststand, muss freigesprochen werden. Und auch die Rechtsprechung ist nicht ohne Tücken ...

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