Von dummen Auszubildenden und unfähigen Ausbildern

Die Sorge unserer Gesellschaft liegt in Zeiten guter Konjunktur mal wieder bei den Fachkräften und den Auszubildenden. Dass von der guten Konjunktur die meisten noch nicht wirklich was mitgekriegt haben, lassen wir jetzt mal beiseite.

Jahrzehntelang wurde außer im Handwerk kaum ausgebildet und da ist das Entsetzen jetzt groß, weil wir zu wenig Facharbeiter haben. Also macht man sich wieder Sorgen um unsere Jugend, die wir als künftige Fachkräfte wiederentdeckt haben - was für eine überraschende Erkenntnis ...

Aber jetzt gehen die Probleme los:

die einen bemängeln die Qualität des Berufsnachwuchses, wie etwa hier http://www.bild.de/politik/2010/bloed/jeder-zweite-schulabgaenger-ist-nicht-ausbildungsreif-11686676.bild.html

Die anderen bemängeln die Qualität der Ausbildungsbetriebe, wie etwa hier http://jungle-world.com/artikel/2011/49/44470.html

Bei wieder anderen findet sich zwar eine Lehrstelle, die auch zu dem gewünschten Ergebnis führt - aber der erhoffte Einstieg ins Berufsleben realisiert sich dennoch nicht, wie (stellvertretend für viele) hier http://www.bild.de/regional/hannover/hannover-regional/1000-auszubildende-demonstrieren-fuer-uebernahme-21409018.bild.html

Die Wahrheit wird - wie so oft - etwa in der Mitte zwischen den Dingen liegen. Wir kennen bestimmt alle die Typen, die sich nur im Trash-TV bilden und die nicht in der Lage sind, einen halbwegs vollständigen Satz ohne "ey" oder "Alda" am Ende zu Ende zu bringen. Die bekannte neue deutsche Synthax eben: Subjekt - Prädikat - Beleidigung - Alda.

Wenn man eine Umfrage unter Auszubildenden machen würde, würde man ebenso erschreckend oft Berichte über die blanke Ausnutzung der Stifte im Lehrbetrieb und deren Behandlung als schlicht billige Arbeitskraft hören ...

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