Rezension Öffentliches Recht: Grundsicherungsrecht

Groth / Luik / Siebel-Huffmann(Hrsg.), Das neue Grundsicherungsrecht, 1. Auflage, Nomos 2011 Von Rechtsreferendar MarcusHeinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Am 20. Dezember 2007 erklärte das BVerfG die Zusammenarbeit derKommunen und des Bundes in Arbeitsgemeinschaften für verfassungswidrig (E 119,331 ff.). Und dann holte ein fast erwarteter Paukenschlag die Sozialgesetzgebungein: die zum damaligen Zeitpunkt verfassungswidrige Behandlung derpauschalierten Regelleistungen wurde durch das BVerfG in seinem bemerkenswertenUrteil vom 9. Februar 2010 (E 125, 175 ff.) ebenfalls für verfassungswidrigerklärt. Das vorliegende Werk widmet sich den in den Jahren 2010 und 2011umgesetzten gesetzgeberischen Aktivitäten im Bereich der Grundsicherung. Dienotwendig gewordene Organisationsreform der Grundsicherung für Arbeitsuchendewurde durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisation derGrundsicherung für Arbeitsuchende vom 3. August 2010, die pauschaliertenRegelleistungen wurden durch das am 1. April 2011 in Kraft getretene Gesetz zurErmittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des SGB II und SGB XII auf ein verfassungsgemäßesNiveau gehoben. Das Werk richtet sich an Beschäftigte in Sozialverwaltungen undVerbänden, Rechtsanwälte und Richter, mithin an Praktiker vom Fach mit demZiel, diesen Fachleuten einen frühen Überblick über die Neuregelungen desGrundsicherungsrechts und durch zahlreiche Anwendungshinweise einen nahtlosenÜbergang für die Anwendung des Gesetzes zu ermöglichen. Dieses Ziel wurde nichtnur durch die sehr zeitnahe Markteinführung des Werkes, sondern vielmehr auchdurch die gelungene und gesetzesnahe Darstellung erreicht. Mehr war nichtgewollt und mehr durfte von diesem Buch auch nicht erwartet werden ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK