Innung für Orthopädieschuhtechnik Rheinland/Westfalen: Wenn ein Arbeitskreis doch nicht zur Wissenserweiterung beiträgt

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Wer (nicht nur hier in meinem Blog) aufmerksam die Entwicklung im Bereich der Orthopädieschuhtechnik im Lande Nordrhein-Westfalen verfolgt hat, der erinnert sich sicherlich noch an die Gründung des Arbeitskreises „Zertifizierung“, der im dortigen Landesinnungsverband Wege aus oder mit der Zertifizierung aufzeigen sollte. Dieser Arbeitskreis zog ja sofort den Spott der Medien auf sich, wie man nachlesen konnte: Der Innungsverbandes für Orthopädie-Schuhtechnik NRW und die Zertifizierung: Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet … « Rechtsanwaltssozietät Scherer & Körbes.

Dabei darf man nicht vergessen, dass dessen Gründung nicht etwa den Sinn hatte, aktiv die Fehlentwicklung hin zu einer Zwangszertifizierung über Kassenverträge entgegen zu wirken, sondern lediglich eine Reaktion auf die immer massiver werdende Kritik von Betrieben in NRW am Verhalten ihrer Landesinnungen und dem dortigen Landesinnungsverband war, der stereotyp bei allen Vertragsverhandlungen mit Krankenkassen vorpreschte und dabei Vereinbarungen traf, die nicht nur für die Mehrheit der dortigen Betriebe der Orthopädieschuhtechnik problematisch waren und sind, sondern für eine nicht unerhebliche Anzahl sogar existenzgefährdend. Immerhin ist auch NRW ein Flächenland, und im Bereich der Orthopädieschuhtechnik ist nun einmal die Struktur der Leistungserbringer gerade in den Flächenländern geprägt von Betrieben, die sehr klein sind und für die deshalb eine Zertifizierung nicht nur wenig praktischen Nutzen hat, sondern auch noch unverhältnismässig hohe Kosten im Vergleich zum Betriebsergebnis verursacht ...

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