Anlageberatung: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übt Kritik an Beratungsinformation der Banken für ihre Kunden

Eigentlich sollte der Gordische Knoten des Beratungsgewirrs der Banken durch eine klar strukturierte Information über die empfohlene Geldanlage zerschlagen werden. Ob dieses vollständig erfolgt ist, hat die BaFin im Sommer 2011 überprüft. Für die Beraterzunft gab es keine guten Schulnoten: In vielen Fällen sei diese Informationspflicht, die der Gesetzgeber den Banken aufgegeben hat, nicht erfüllt � so lautet eine zentrale Aussage des Exekutivdirektors der BaFin Karl-Burkhard Caspari gegenüber der Presse. Viele Kunden verstehen die Kapitalanlagen, die ihnen von ihren Banken und Sparkassen angeboten werden, nicht. Ganz klar an die Öffentlichkeit ist dieses Dilemma durch die Pleite der US-amerikanischen Bank Lehman Brothers gedrungen. Abhilfe sollte die zum 01. Juli 2011 vom Gesetzgeber eingeführte strukturierte und schriftlich gefasste Information über das dem Kunden angebotenen Finanzprodukt bieten. Es sollen auf 2 bis 3 Seiten alle wesentlichen Merkmale der empfohlenen Geldanlage übersichtlich dargestellt und vor den Risiken in verständlicher Form gewarnt werden. � Nicht ganz gelungen, so das Fazit der Bundesbehörde. Das Aufsichtsamt hat im Sommer 2011 bei den Unternehmen der beratenden Finanzbranche nachgefragt und gebeten, die Produktinformationsblätter � so der sperrige offizielle Name � zur Auswertung zu Verfügung zu stellen ...Zum vollständigen Artikel

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