Brauchen Rechtsanwälte einen Rechtsschutzversicherungs-Vertrag?

In diesem interessanten Artikel beim Katzenkönig wird die Überlegung angestellt, daß es auch für Rechtsanwälte ausgesprochen sinnvoll sein kann, einen Rechtsschutzversicherungs-Vertrag abzuschließen. Dabei verweist der Autor darauf, daß es nicht stets zweckmäßig ist, sich als Anwalt selbst zu vertreten. Auch seien die Kosten eines Gerichtsverfahrens gerade bei Einschaltung von Sachverständigen ausgesprochen hoch.

Letzteres Argument ist grundsätzlich zutreffend, hängt allerdings etwas vom Aktivitätsfeld ab. Würde ich als Vermieter auftreten, würde ich auch einen RSV-Vertrag abschließen. Das Kostenrisiko (gerade im Bereich von Räumungsklagen oder bei Sachverständigen-Kosten wegen einer „Schimmelrüge“ des Mieters) ist hier in meinen Augen unkalkulierbar. Bei einer Räumung kann auch die Räumung selbst ganz erheblich ins Gewicht fallen. Vierstellige Vorschußanforderungen des Gerichtsvollziehers sind hier üblich.

Gleichwohl bin ich der Auffassung, daß sich ein RSV-Vertrag für Rechtsanwälte (bzw ...

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