„Junior Personalreferent Recruiting (m/w)“ gesucht: Diskriminierung?

LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 21.07.2011, 5 Sa 847/11

Ein Unternehmen schrieb eine neue Stelle aus. Gesucht wurde ein „Junior Personalreferent Recruiting (m/w)“. Hierauf bewarb sich ein 41-jähriger Diplom-Betriebswirt. Er erhielt jedoch eine Absage. Eingestellt wurde stattdessen ein anderer Bewerber, der zehn Jahre jünger war. Der Bewerber fühlte sich diskriminiert unter forderte eine Entschädigung in Höhe von 9900 €. Zur Begründung gab er an, die Bezeichnung Junior in der Stellenausschreibung bestätige, dass das Unternehmen einen jungen Mitarbeiter gesucht habe und er allein wegen seines Alters abgelehnt worden sein. Die Klage des Bewerbers blieb in beiden Instanzen ohne Erfolg. Das LAG verneinte eine Benachteiligung des Klägers wegen seines Alters. Er habe keine ausreichenden Indizien für eine unmittebare Benachteiligung vorgetragen. Die Bezeichnung „Junior“ beziehe sich lediglich auf die Stellung in der betrieblichen Hierarchie ...

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