Alle Jahre wieder…. Verjährungs-Endspurt

Klassiker der letzten Minuten – die Mandanten, die noch huschhuschhusch am 23. Dezember mit den versaubeuteltenverschluderten Aufträgen kommen, bei denen es pressiert. Bei Neumandaten schwer vermeidbar, aber bei laufenden Akten und Mandatsverhältnissen spätestens, wenn nicht allerspätestens Anfang Dezember noch einen Sicherheitshalber-Check wert. Eine Regelung verdient dabei in diesem Jahr einen besonderen Blick Aufmerksamkeit und ggf. zu veranlassende Maßnahmen:

Mit derSchuldrechtsreform im Jahr 2002 wurde bekanntlich auch das Verjährungsrecht geändert. Für Ansprüche auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück sowie auf Begründung, Übertragung oder Aufhebung eines Rechts an einem Grundstück oder auf Änderung des Inhalts eines solchen Rechts sowie die Ansprüche auf die Gegenleistung wurde eine Verjährungsfrist von 10 Jahren (§ 196 BGB) eingeführt. Nach den zur Schuldrechtsreform getroffenen Übergangsvorschriften kann die 10-jährige Verjährungsfrist auch für Ansprüche, die am 1. Januar 2002 schon bestanden, aber noch nicht verjährt waren, gelten. Die 10-jährige Verjährungsfrist begann für solche Ansprüche am 1. Januar 2002, so dass sie mit Ablauf des 31. Dezember 2011 verjähren können ...

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