BdSt befürchtet: Alle Steuerzahler werden durch massive Steuererhöhungen in den Steuerkonzepten von Rot-Grün mehr belastet

Nach den Parteitagen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD kritisiert der Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt) die steuerpolitischen Pläne beider Parteien. “Die Konzepte beinhalten massive Steuererhöhungen. Einerseits ignorieren Bündnis 90/Die Grünen und SPD die Kalte Progression bzw. die Heimlichen Steuererhöhungen, anderseits werden die Steuersätze angehoben. Diese Politik belastet alle Steuerzahler, nicht nur die mit großem, sondern auch die mit kleinem Geldbeutel”, kritisiert Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des BdSt.

Beide Konzepte sehen einen geänderten Tarifverlauf bei der Einkommensteuer vor. Der geänderte Tarifverlauf führt zu erheblichen finanziellen Mehrbelastungen. So kommt es bei dem Tarifvorschlag von Bündnis 90/Die Grünen bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von 59.440 Euro und bei dem Tarifvorschlag der SPD ab einem zu versteuernden Einkommen von 64.000 Euro zu Mehrbelastungen. “Offensichtlich sollen damit zwar vor allem die Bezieher höherer Einkommen stärker belastet werden. Da aber keine dauerhafte Tarifkorrektur zur Verhinderung der Kalten Progression bzw. der Heimlichen Steuererhöhungen vorgesehen ist, führt dies de facto auch zu Mehrbelastungen der unteren und mittleren Einkommen”, kommentiert Däke die Vorschläge.

Dies führt dazu, dass bei den Tarifvorschlägen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bereits bei jemandem mit 30.000 Euro zu versteuerndem Einkommen Heimliche Steuererhöhungen von 495 Euro im Jahr 2014 entstehen. Jemand, der ein zu versteuerndes Einkommen von 90.000 Euro hat, muss nach dem SPD-Tarif im Jahr 2014 Steuererhöhungen von 1.684 Euro im Jahr schultern. Darin enthalten sind 991 Euro Heimliche Steuererhöhungen. Nach dem Tarifvorschlag von Bündnis 90/Die Grünen kommt es in diesem Beispiel sogar zu einer zusätzlichen Gesamtbelastung von 2.916 Euro im Jahr ...

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