Verlustbescheinigung bis 15. Dezember beantragen

Privatanleger, die aus Kapitalanlagen Verluste erzielen, müssen sich seit der Geltung der Abgeltungsteuer den 15. Dezember als fixen Termin im Kalender vormerken. Wer nämlich 2011 aus der Veräußerung von Wertpapieren und Derivaten Verluste erzielt hat, muss möglicherweise bis Donnerstag, den 15. Dezember 2011 handeln, um diese Verluste steuerlich am vorteilhaftesten berücksichtigen zu können. Seit dem 1.1.2009 unterliegen Zinsen, Dividenden und auch Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren und Derivaten der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, also insgesamt 26,375 %. Hat ein Privatanleger im Jahr 2011 Verluste im Rahmen der Abgeltungsteuer erzielt, werden diese Verluste bei inländischen Banken zunächst mit Kapitalerträgen aus demselben Jahr verrechnet. Eine Einschränkung besteht allerdings für Aktienverluste, diese können nur mit Aktiengewinnen, nicht aber mit anderen positiven Kapitaleinkünften verrechnet werden. Sind zum Jahresende noch Verluste übrig, die nicht mit positiven Kapitaleinkünften bei dieser Bank ausgeglichen werden können, werden die Verluste von der Bank automatisch vorgetragen und mit positiven Kapitalerträgen des Folgejahres verrechnet. Verfügt ein Privatanleger allerdings bei einem anderen Kreditinstitut noch über weitere Kapitalerträge, können die am Jahresende noch bestehenden, nicht verrechneten Verluste aus Kapitalanlagen bei der einen Bank auch mit positiven Kapitalerträgen bei dieser anderen Bank verrechnet werden. Dies kann jedoch nur im Wege der Veranlagung erfolgen ...

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