Trau, schau, wem – wie gut sollte ich meine Geschäftspartner kennen?

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„Wo ist das Problem? Ich arbeite schon so lange mit meinen Geschäftspartnern zusammen, da ist bisher nie etwas passiert!“ So antworten Unternehmensleiter und Führungskräfte häufig auf die Frage, ob sie sich regelmäßig ein Bild über den persönlichen und geschäftlichen Hintergrund ihrer Geschäftspartner verschaffen.

Nachdenklich werden sie allerdings meist, wenn man genauer nachfragt:

Wie aktuell sind Ihre Kenntnisse über die Bonität/Leistungsfähigkeit Ihrer Geschäftspartner? Was wissen Sie über die Einhaltung von Umweltschutznormen durch Ihren Biomasselieferanten oder Partner im Abfallgeschäft? Halten Ihre Steinkohlelieferanten die Vorschriften zum Arbeitsschutz und gegen Kinderarbeit ein? Beachtet das von Ihnen mit der Erstellung von Kabelgräben beauftragte Bauunternehmen die Regeln zur Arbeitnehmerüberlassung und zur Beschäftigung von Ausländern? Achtet Ihr Lieferant von Büromöbeln darauf, dass das Mobiliar keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthält/ausscheidet?

Die Verletzung von Rechtsvorschriften durch Geschäftspartner – deren so genannte Non-Compliance – kann sich auch auf die eigene Person erheblich negativ auswirken. Hierbei geht es insbesondere um

Reputationsverluste des Unternehmens durch Medienberichte, negative Reaktionen der eigenen Kunden bis hin zur Beendigung der Geschäftsbeziehung, Untersuchungsverfahren und Sanktionen durch Behörden ...Zum vollständigen Artikel


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