Legal Disruptors

Ich beabsichtige in diesem Blog eine Reihe kurzer Posts zu veröffentlichen, welche jeweils einen Legal Disruptor vorstellen. Ein Legal Disruptor ist ein Anbieter im Rechtsmarkt, welcher mit neuen, innovativen Konzepten das traditionelle Anwalts-Modell der eins-zu-eins Rechtsberatung herausfordert. Typischerweise bedient sich der Disruptor dabei moderner Technologien (disruptive legal technologies), welche es erst ermöglichen solche Konzepte umzusetzen. Beispiele hierfür sind Legalzoom, Epoq Legal oder kiiac (beschrieben in diesen zwei Posts: kiiac und Legalzoom/Epoq). Weitere Beispiele von Legal Disruptors finden sich im Bericht über die Legal Futures Konferenz. Disruptor lässt sich auf das lateinische Verb dis-rumpere zurückführen, welches mit zum Erliegen bringen, stören übersetzt werden kann. Ich habe den Begriff Disruptor aus dem sehr empfehlenswerten Blog Law21.ca von Jordan Furlong übernommen. Im August veröffentlichte Furlong dort einen Post mit dem Titel Here come the disruptors und folgendem Zitat aus einer Pressemeldung von LawPivot:
There are inefficiencies in the delivery of legal services, and there is a huge opportunity for a technology-driven disruption in the legal industry.
Wie in diesem Zitat erwähnt, ist die Erfindung oder Verwendung von disruptiven Technologien entscheidend. Gemäss Wikipedia ist eine disruptive Technologie
eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt.
Meines Wissens wurde der Begriff der disruptiven Technologie von Clayton M. Christensen geprägt. Christensen hat dieses Thema und die zugrunde liegende Problematik in dem 1997 erschienen und sehr bekannten Buch The Innovator's Dilemma untersucht. Disruptive Technologien zeichnen sich dadurch aus, dass sie anfangs gegenüber etablierten Produkten unterlegen sind ...Zum vollständigen Artikel


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