Randnotiz zum Fall Guttenberg: Vorsatz und Vorsatz

Wie dem Onlineauftritt des Spiegel zu entnehmen ist, geht die Staatsanwaltschaft Hof davon aus, dass Karl Theodor zu Guttenberg im Rahmen seiner Dissertation und im Hinblick auf die diskutierten Urheberrechtsverletzungen mit dolus-eventualis gehandelt hat. Der Spiegel überschreibt seinen Artikel allerdings unpassend mit “Guttenberg hat nicht mit Vorsatz betrogen”. Abgesehen davon, ob hier überhauüt von Betrug zu sprechen wäre, ist auch der Eventualvorsatz natürlich auch ein Vorsatz. Darüber hinaus existieren natürlich Straftatbestände, die eine Absicht fordern. Er zieht auch im Hinblick auf die Uni Bayreuth die falschen Schlüsse:

Die Fachleute hatten in ihrem Abschlussbericht erklärt, es seien nicht nur wissenschaftliche Standards “evident grob verletzt” worden, sondern der Freiherr habe “hierbei vorsätzlich getäuscht”.

Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,801533,00.html

Hintergrund: Die Uni Bayreuth hatte zu Guttenberg den Doktortitel aberkannt. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass der Freiherr die Vorgaben und Regeln für das Abfassen der Arbeit vorsätzlich umgangen bzw ...

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  • Guttenberg: "Es war kein Betrug"

    zeit.de - 3 Leser - Zum ersten Mal nach seinem Rücktritt äußert sich der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg öffentlich.

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