Straßenverkehrsgefährung, aber nur Fahrverbot

Ich hatte ja vor einige Tagen über eine Entscheidung des AG Leer berichtet, das einem Angeklagten, der mit 2,21 Promille eine Straßenverkehrsgefährdung begangen hatte, nicht die Fahrerlaubnis entzogen hat (vgl. hier).In den Kontext passt das AG Gemünden, Urt .v 01.08.2011 – 1 Cs 952 Js 6185/11 -, das mit ein Kollege übersandt hat. Auch dieses hat bei einer Verurteilung wegen Straßenverkehrsgefährung von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen und nur ein Fahrverbot nach § 44 StGB in Höhe von drei Monaten verhängt. Abgestellt hat das AG dabei auf folgende Umstände:

Der Angeklagte ist beruflich in besonderer Weise auf seine Fahrerlaubnis angewiesen. Er arbeitet als Monteur im Außendienst. Bislang konnte während des Zeitraums der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis der Angeklagte mit einem Kollegen zu einer Großbaustelle mitgenommen werden ...Zum vollständigen Artikel


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