Medikament gegen Kleinwüchsigkeit? Krankenkasse muss nicht bezahlen

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die medikamentöse Behandlung kleinwüchsiger Kinder nicht bezahlen. Denn das hierfür verfügbare Arzneimittel ist nicht entsprechend zugelassen, heißt es in einem am Freitag, 02.12.2011, veröffentlichten Urteil des Sozialgerichts (SG) Stuttgart (AZ: S 8 KR 354/10).

Der Kläger leidet unter familiärem Kleinwuchs und ist mit 13 Jahren erst 1,52 Meter groß. Nach Schätzung seiner Ärzte wird er auch als Erwachsener nur 1,65 Meter erreichen. Bei einer Behandlung mit dem Wirkstoff Letrozol könnten es dagegen fünf Zentimeter mehr werden. Nennenswerte Nebenwirkungen gebe es nicht.

Doch die Therapiekosten von monatlich 200,00 € muss die Krankenkasse nicht bezahlen, entschied das SG Stuttgart ...

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