Europäische Kommission verlängert Krisenvorschriften für Banken!

Die Europäische Kommission hat in einer Mitteilung auf die jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten reagiert und ihr bestehendes Regelwerk für die Genehmigung von staatlichen Beihilfen an Banken verlängert. Gleichzeitig hat sie die Vorschriften überarbeitet. So wird nunmehr dargelegt, unter welchen Voraussetzungen staatliche Kapitalerhöhungen möglich sind, auch wenn vorab keine bestimmte Vergütung hierfür vereinbart wird. Außerdem gelten neue Regeln für die Berechnung der Vergütung von staatlichen Refinanzierungsgarantien, welche die Geldaufnahme von Banken auf den Kapitalmärkten erleichtern sollen. Die überarbeiteten Vorschriften sind zeitlich nicht begrenzt.

Hintergrund der Regelungen ist, dass staatliche Beihilfen nach Art. 108 Abs. 3 AEUV grundsätzlich bei der Europäischen Kommission angemeldet und von dieser genehmigt werden müssen. Um ihre bestehenden Entscheidungsspielräume transparent und nachvollziehbar zu machen, hat die Kommission in Leitlinien, Gemeinschaftsrahmen und Mitteilungen ihre Genehmigungskriterien dargelegt. Das bestehende Regelwerk für Banken stammt aus den Jahren 2008 und 2009 ...

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