Eis zu schnell geschleckt: Herzinfarkt; aber kein Arbeitsunfall

Verschlucken sich Beschäftigte auf ihrem Arbeitsweg an einem besonders hart gefrorenen Brocken Speiseeis, ist dies kein Arbeitsunfall. Dies gilt auch dann, wenn der Eisliebhaber infolge des Verschluckens einen Herzinfarkt erleidet, so das Sozialgericht Berlin in einem am Freitag, 02.12.2011, veröffentlichten Entscheidung (AZ: S 98 U 178/10). Die Berufsgenossenschaft müsse daher auch nicht die Kosten für die anschließende Heilbehandlung übernehmen oder eine Verletztenrente zahlen.

Damit scheiterte ein Unternehmensberater aus Berlin-Reinickendorf vor Gericht. Der Mann hatte Ende Mai 2009 eine berufliche Veranstaltung besucht, um neue Kunden zu gewinnen. Auf dem Nachhauseweg hatte er sich ein Eis gekauft. Prompt verschluckte er sich an einem großen Eisstück. Das hängengebliebene Eis habe „blitzartig dumpfe Schmerzen“ verursacht. Im Krankenhaus wurde schließlich ein Herzinfarkt festgestellt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK