Die etwas andere Weihnachtspost von U + C

In einschlägigen Anwaltsforen wurde gestern von einer Briefflut der im Filesharing-Bereich einschlägig bekannten Kanzlei Urmann + Collegen berichtet. Die Kanzlei lässt offenbar allen angeblichen Tätern einer Urheberrechtsverletzung der peinlichen Art eine etwas “andere Weihnachtspost” zukommen. Darin wird der vermeintliche Verletzer aufgefordert nunmehr nach RVG und einem Streitwert von 25.000,- € sowie als Schadensersatz ein Art “Weihnachtsgeschenk” in Höhe von 1.286,80 € an die Rechteinhaber bzw deren Anwälte zu überweisen.

Begründet wird dies mit dem “von Gerichten üblicherweise angenommenen Streitwert von 15.000-30.000 €”. Leider werden entsprechende Entscheidung insbesondere in Bezug auf die P-Filme nicht genannt. Andere Entscheidungen, wie etwa das AG Halle (Streitwert 1.200,- € für einen Film) oder selbst das LG Magdeburg, welches – wie viele Gerichte – mittlerweile von einem Streitwert von 10.000,- € für das “Filmetauschen” ausgeht, werden nicht zitiert. Ob tatsächlich ein solcher Streitwert zwischen 15.000 – 30.000 € von einem einzelnen Gericht zugesprochen wird, insbesondere bei den P-Filmen, die oft von U + C abgemahnt werden, ist völlig offen. Dies hängt auch davon ab, welche Argumente dem Gericht für seine Entscheidung vorgelegt werden ...

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