Datenschutz und Newsletter: Gut gedacht ist das Gegenteil von gut gemacht

Irgendwie scheint sich inzwischen in der Marketing-Welt herum gesprochen zu haben, dass es etwas gibt, dass man „Datenschutz“ nennt. Und dieses Ding „Datenschutz“ sorgt dafür, dass man als Unternehmen bestimmte Pflichten gegenüber seinen Kunden einhalten muss. Zu diesen Pflichten gehört unter anderem auch der Hinweis auf eine Widerspruchmöglichkeit für den Erhalt von E-Mail-Newsletter. Leider scheint es noch an der Umsetzung dieser Pflicht zu mangeln…

Was bei Newslettern datenschutzrechtlich bedacht werden muss

Schon bei der Bestellung eines Newsletters im Internet ist aus Sicht des Newsletter-Anbieters (sprich dem werbenden Unternehmen) einiges zu beachten, wobei zusätzlich zwischen Bestands- und Neukunden unterschieden werden muss.

Darüber hinaus findet in diesen Fällen weniger das BDSG und vielmehr das UWG Anwendung. Danach besteht die gesetzliche Verpflichtung, den Empfänger des Newsletters vorher um Erlaubnis zu fragen (§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG). Hierfür ist das so genannte Double-Opt-In-Verfahren einzusetzen.

Schließlich muss der Kunde bereits bei Erhebung der E-Mail-Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen werden, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann (§ 7 Abs. 3 Nr. 4 UWG).

Dies könnte etwa so aussehen:

Sieht so aus, als wäre alles richtig gemacht worden ...

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