Wuertenberger: Verwaltungsprozessrecht

Das Verwaltungsprozessrecht spielt in der Ausbildung, Prüfung und Praxis eine wichtige Rolle. Was ist der Ausbildung zu lernen, später in der Prüfung zu wissen sowie im Referendariat und der Praxis an verwaltungsprozessualen Grundlagen gegenwärtig sein sollte, wird in diesem Lehrbuch zusammengefasst, das entgegen dem Titel der Reihe mit 362 Seiten allerdings nicht wirklich "kurz" ausfällt. Vielmehr werden die Grundlinien des Verwaltungsprozessrechts systematisch und in einer Ausführlichkeit dargestellt, wie diese in der Prüfung und anschließend im Referendariat erforderlich sind; zusätzlich werden Einzelfragen zudem noch problemorientiert vertieft. Das didaktische Konzept zielt nicht auf die wenig sinnvolle Vermittlung einer Unmenge von Einzelfragen und Einzelproblemen. Zunächst werden verwaltungsprozessuale Regelungen und deren Funktionen, danach ihre Auslegung durch Rechtsprechung und Dogmatik sowie schließlich die konkrete Entfaltung anhand von Beispielen in examens- und praxisrelevanten Bereichen entwickelt. Dieser Dreierschritt soll sicherstellen, dass auch bei nicht vertrauten Fallkonstellation mit den jeweils relevanten Entscheidungskriterien in einer gut vertretbaren, und damit erfolgreichen Weise argumentiert werden kann. Besonderen Wert legt der Autor auf die Verbindungslinien des Verwaltungsprozessrechts zum Allgemeinen und Besonderen Verwaltungsrecht sowie zum Recht der Europäischen Union. Demgemäß orientieren sich die Beispiele und die Entwicklung der Einzelprobleme vorrangig an den examensrelevanten Bereichen des Polizei-, Bau- und Kommunalrechts. Einen besonderen Schwerpunkt in diesem Buch bilden auch die verwaltungsprozessualen Probleme des Vollstreckungsrechts, die in anderen Werken trotz ihrer Examensrelevanz allenfalls nur gestreift werden ...Zum vollständigen Artikel


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