Felon Fitness – Körperkult und Gefängnis

Tough, knallhart, kompromiss- und gnadenlos sich selbst und anderen gegenüber – so die populärkulturelle Darstellung von Strafgefangenen. Es existieren unzählige Beispiele für dieses klischeebehaftete Bild. Jede/r Leser/in hat vermutlich gerade mindestens einen – großflächig mit Tattoos bedeckten, muskelbepackten – Filmprotagonisten vor Augen.

Eben diesen von Hollywood gespeisten Steroid-Stereotypen bedient der Fitnessratgebers Felon Fitness, dessen Untertitel lautet: How to get a hard body without doing hard time.

Buchautoren sind der Fitnesstrainer Trey Teufel und der Strafverteidiger William S. Kroger, die die in Felon Fitness vorgestellten Übungen mit Unterstützung von langjährige Haftstrafen verbüßenden Strafgefangenen zusammengestellt haben.

Auf einer zur Buchveröffentlichung eingerichteten Webseite wird die Körperertüchtigung im kalifornischen Gefängnis als eine Frage des Überlebens dargestellt:

For California state prison inmates either they are fit enough to fend off an attack or they end can up in the morgue. It’s that simple.

In the mid 1990s, the California Department of Corrections and Rehabilitation removed free-weights from all prison yards. Inmates were forced to create their own programs based on body-weight exercises. They no longer have barbells to pump iron. They no longer have weights to squat. No more dumbbells to curl or press. The result? They are fit. They are strong. They manage incredible amounts of stress through exercise. The inmates survive.

Außerhalb der Gefängnismauern drohen andere “Gefahren”. Stress und Faulheit bedrohen die Fitness des modernen Großstadtcowboys.

Survival for those on the outside depends on being fit as well. It’s likely you don’t have the worry of being attacked with a makeshift knife by a gang member, but you have to be concerned about survival – staying fit or improving your health ...

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