Die Schwierigkeit, zu terminieren und es dabei allen recht zu machen

Kollege Hänsch berichtet von den Schwierigkeiten, die man schon mal kriegen kann, wenn vom Gericht anberaumte Termine mit anderen Terminen kollidieren (hier: http://www.ra-haensch.de/php/wordpress/?p=1991 ). Im Prinzip ist so eine Terminskollision in der anwaltlichen Praxis ein vollkommen normaler Vorgang und in der Regel auch unspektakulär lösbar. Nach dem, was Kollege Hänsch berichtet, kann es Richtern wohl auch mal die Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Dass Richter und Geschäftsstellen meist komplett überlastet sind, weil die Politik immer meint, ausgerechnet bei der Justiz sparen zu müssen, ist ja nicht neu.

Das Arbeitsgericht Köln geht seit geraumer Zeit her und fügt der Ladung zur Güteverhandlung einen schönen gelben Zettel bei, den es dort als Broschüre bezeichnet und der die Überschrift "Hinweise für Rechtsanwälte und Parteien" trägt. Im Grunde geht es da inhaltlich um die (durchaus nachvollziehbare) Grundaussage "Liebe Leute, nervt uns nicht den ganzen Tag mit unsinnigen Faxen, Telefonaten und Terminsabfragen - wir haben hier wirklich anderes zu tun und das ist schon nicht gerade wenig!" Dementsprechend weist die Broschüre auf die Möglichkeit hin, Sitzungsergebnisse und Terminsfragen online abzurufen ...

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