Den Kommunen geht ein Licht auf

(c) Rolf Handke / PIXELIO (www.pixelio.de)

Straßenlaternen gehören zu den am meisten unterschätzten Energieverbrauchern in Deutschland. Etwa 9 Prozent des bundesweiten Strombedarfs entfallen auf diesen Bereich. Hier bieten sich erhebliche Effizienzpotentiale: Mit neuester Technik könnten Kommunen mit einem veralteten Anlagenbestand regelmäßig mindestens 30 Prozent der eingesetzten Energie sparen.

Der Einsatz moderner Leuchtmittel ist damit sowohl im Interesse der Kommunen, weil deren Energiebezugskosten sinken, als auch im Interesse des Klimaschutzes. In diesem Sinne erzeugt die Europäische Kommission zusätzlichen Handlungsdruck: In den kommenden Jahren werden immer mehr Leuchtmittel, welche die Mindesteffizienzstandards verfehlen, vom Markt genommen werden. Dies betrifft vor allem die weitverbreiteten Quecksilberdampflampen ab dem Jahr 2015.

Häufig scheint die umwelt- und haushaltspolitisch sinnvolle Anlagenumrüstung aber schon an den leeren kommunalen Haushaltskassen zu scheitern. Hier haben sich in der Praxis aber in vielen Kommunen bereits langfristige Vertragsmodelle bewährt, in denen sich der neue Betriebsführer zu einer Vorfinanzierung der neuen Leuchtmittel verpflichtet und er diese dann über die eingesparte Energie refinanziert. In vielen Fällen verbleibt zusätzlich noch ein beachtlicher Einspareffekt für den kommunalen Haushalt.

Ein weiterer Stolperstein für eine moderne Beleuchtungs-Infrastruktur sind bestehende Alt-Verträge, wie sie vor allem E ...

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