Stichwort Battlefield: Wie Softwarehersteller die PCs ihrer Kunden ausspähen

Es ist das wohl sehnlichst erwartete Spiel des Jahres. Die einschlägigen Testzeitschriften sind voll des Lobes für Grafik, Sound und Spielatmosphäre. Ein nicht ganz unwesentlicher Aspekt in der Vorweihnachtszeit, der dem Absatz zuträglich ist.

Einziger Wermutstropfen dabei:

Der Nutzer wird gezwungen sich auf der Spieleplattform des Herstellers mittels einer mitgelieferten Software zu registrieren und diese anschließend zu nutzen. Folge dieses Prozesses ist, dass die Software im Anschluss den Rechner des Nutzers nach bestimmten Inhalten durchsucht und so quasi den PC des Kunden ausspäht. Konkret geht es um den Egoshooter Battlefield 3 von Electronic Arts und die dazugehörige Online-Vertriebsplattform Origin.

Militärische Aufklärung

Militärische Aufklärung ist auf dem Schlachtfeld unabdingbar. Electronics Arts (EA) scheint sich kurzerhand den Namen seines Produkts zum Vorbild genommen zu haben und ebenfalls Aufklärungsarbeiten ganz eigener Art zu leisten. Wie ZEIT ONLINE berichtet, hieß es in den AGB anfänglich:

Du gestattest EA und seinen Partnern das Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen, die deinen Computer (einschließlich IP-Adresse), dein Betriebssystem, deine Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und deine Hardware-Peripherie identifizieren (…). EA kann diese Daten ebenfalls in Verbindung mit personenbezogenen Informationen zu Marketingzwecken und zur Verbesserung seiner Produkte und Dienste nutzen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK