Ninja-Waffen sind noch kein Grund für eine Wohnungs-Razzia

Mal wieder eine Nachricht aus der Abteilung Vermischtes aus Karlsruhe, die alle Freunde japanischer Kampfsportarten interessieren wird:

Die 3. Kammer des Zweiten Senats ist zumindest teilweise einem Kampfsport-Trainer zu Hilfe geeilt. Der hatte die Unvorsichtigkeit besessen, für einige bei den von ihm betriebenen Leibesübungen gebräuchliche Gegenstände einen Waffenschein zu beantragen – für den niedlichen Kyoketsu-Shogei beispielsweise, außerdem für Wurfsterne (Foto) und einen so genannten Shikomizue, ein in einem Gehstock verstecktes Schwert. Zuvor hatte das BKA den Kyoketsu-Shogei als Waffe verboten, und zwar auch Trainingsgeräte mit abgestumpfter Klinge, weil seine Bestimmung sei, “durch Drosseln die Gesundheit zu schädigen”.

Daraufhin schien dem Amtsgericht angezeigt, diese Gegenstände sicherstellen zu lassen. Der Kampfsportverein wurde durchsucht, und die Wohnung des Trainers auch ...

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