Bundessozialgericht stärkt Rechte behinderter Menschen

Zahlt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Behinderten ein „persönliches Budget“ zur Teilhabe am Arbeitsleben, müssen Betroffene hierfür nicht zwingend in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Mittwoch, 3011.2011, verkündeten Urteil entschieden (AZ: B 11 AL 7/10 R). Auch bei einer Beschäftigung in anderen Einrichtungen, die keine anerkannte WfbM sind, könne die BA zur Zahlung eines persönlichen Budgets verpflichtet sein.

Das 2008 eingeführte persönliche Budget können behinderte Menschen bei einem Kranken-, Renten, Arbeitslosen- oder auch Sozialhilfeträger beantragen ...

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