Und Sie, würden Sie …… – wenn’s g’sund macht?

Bärendreck macht Krebskranke gesund?

Bärendreck -so hiess bei uns als Kinder Lakritze. Um diese aber geht es hier nun nicht. Sondern um den….nun, ja, …. den eben eines anderen Bären: Der Kot von Pandas, die sich von Bambus ernähren, soll Stoffe gegen Krebs enthalten, die vom grünem Tee, der ebenso als krebsvorbeugend gilt, aufgenommen werden. Heisst es, und der ehemalige Geschäftsmann und Kalligrafielehrer An Yanshi hat sich, nach eigenen Angaben und laut Berichten hier, seine Idee sogar patentieren lassen. Wie es mit dem Geschmack und der Wirkung wirklich bestellt ist, ist ungewiss, denn die erste Ernte steht noch aus.Der Preis aber steht schon mal fest: 219 000 Yuan, umgerechnet rund 25000 Euro, soll das Pfund kosten. Der Preis ist jedoch nicht willkürlich, denn die „21″ steht für das 21. Jahrhundert und die „9″ bedeutet in der chinesischen Kultur ein langes Leben. Mit 20000 Yuan, umgerechnet 2300 Euro, solle die zweite Ernte dann deutlich billiger werden. Nun liesse sich trefflich darüber diskutieren, was wäre ein solcher Preis im Vergleich zu den Forschungs- und Entwicklungskosten der Pharamzie für Medikamente, die gleiches versprächen? Allerdings humpelt dieser Vergleich natürlich, denn Forschungs- und Entwicklungskosten und klinische Versuchsreihen Arzneimitteln und ihrer Herstellung bis zur Marktreife und Zulassung vergleichbar werden weder über den Tee noch über die „Panda-Ausscheidungen“ berichtet. So dürfte die behauptete Wirkungsweise eher …… na sagen wir mal: Wunschzettelreife, denn nachgewiesene Wirkungsweise besitzen. Aber Wunschdenken ist ja auch bei Placebos ein Teil des Konzepts. However. Spielen wir mal Christkindl ...

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