Testen Sie selbst: Ihr Browser hinterlässt Ihren einzigartigen “Fingerprint” – ganz ohne Cookies

Anbieter von Internet-Seiten setzen in der Regel Cookies ein, um feststellen zu können, ob ein Besucher ihrer Seite schon einmal da gewesen ist. Hierfür wird eine kleine Datei (Cookie) auf dem Rechner des Nutzers abgelegt, in der Informationen über bisherige Seitenbesuche enthalten sind.

So kann ein Online-Shop beispielsweise feststellen, dass ein bestimmter Nutzer, ursprünglich über ein Werbebanner zum Shop gelangt ist und im vergangenen Zeitraum X einen Umsatz von Y gemacht hat.

Schutz über Cookie-Einstellungen

Wer beim Surfen im Internet nicht wiedererkannt werden möchte, hat die Möglichkeit, das Setzen von Cookies in seinen Browser-Einstellungen zu untersagen. Allerdings schränkt dies die Nutzbarkeit vieler Internet-Angebote sehr stark ein. Praktikabler ist es in der Regel, gespeicherte Cookies am Ende einer Sitzung automatisch löschen zu lassen. Weitere Informationen zum Umgang mit Cookies bietet zum Beispiel der Firefox-Hersteller Mozilla.

“Browser Fingerprinting”: Systemkonfiguration wird zum Fingerabdruck

Aber auch wer keine Cookies auf seinem Rechner zulässt, kann als bestimmter Internet-Nutzer wiedererkannt werden: Über seinen ganz individuellen Fingerabdruck. Diesen hinterlässt jeder Browser beim Aufrufen einer Webseite, indem er Informationen über Betriebssystem, Browsertyp, Zeitzone und Bildschirmeinstellungen sowie über installierte Plugins, Software zur Medienwiedergabe und Schrifttypen preisgibt. Was eigentlich zur Optimierung der Darstellung einer Webseite gedacht ist, führt aufgrund der Vielfalt der Informationen zu einem ganz individuellen Bild ...

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