Rezension Zivilrecht: Rechtsgeschichte

Gmür / Roth, Grundriss der deutschen Rechtsgeschichte, 13. Auflage,Vahlen 2011 Von Richter am Amtsgericht Carsten Krumm, Lüdinghausen Viele Studenten setzen gerade beiThemen wie Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und auch Rechtssoziologie aufLücke. Oft klappt das auch – ein Mindestmaß an juristischer Allgemeinbildunghat natürlich noch keinem geschadet – manchmal werden derartige Inhalte sogarin den mündlichen Prüfungen thematisiert. Es ist also durchaus zu empfehlen,sich ein Werk wie das Vorliegende zur Rechtsgeschichte anzuschaffen. Das Buchist zwar relativ schmal, reicht aber ganz klar, sich das Mindestwissen für dieStaatsexamina „draufzuschaffen“. Man wird es auch sicher nicht wie ein echtesLehrbuch durcharbeiten (müssen) – vielmehr sollte man vielleicht ab und zu drinschmökern oder es sich für Bahnfahrten o.ä. einfach in seine Tasche packen. 232 Seiten weist das nunmehrbereits in 13. Auflage erschienene Werk auf. Es reicht thematisch von der Zeitder Germanen bis in die „Jetzt-Zeit“, umspannt also gut 2000 JahreRechtsgeschichte in Deutschland. Es ist gut und verständlich geschrieben und inviele kleine Gliederungspunkte unterteilt, so dass durchaus einfach mittendrinein Einstieg möglich ist, ohne alle vorhergehenden Seiten gelesen zu haben.Schön an dem Buch ist zunächst einmal die Textdarstellung mit Hervorhebungenwichtiger Schlüsselbegriffe und Namen (z.B. „Verhältniswahlsystem“, „PhilippScheidemann“ oder „Mainzer Reichslandfriede“) in Kursivdruck ...Zum vollständigen Artikel


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