Vor verschlossener Tür ? -Der Geschäftsführer vor dem Arbeitsgericht

Für Laien nicht immer ganz verständlich ist die Rechtswegszuständigkeit der Arbeitsgerichte, also die Frage, ob ein Streit vor das Arbeitsgericht oder das ordentliche Gericht gehört; insbesondere wenn es um Geschäftsführer geht. Dabei gilt der vereinfachte Grundsatz: Streitigkeiten eines Arbeitnehmers mit seinem Arbeitgeber gehören vor die Arbeitsgerichte, Streitigkeiten eines Geschäftsführers mit dem Arbeitgeber gehören vor die ordentlichen Gerichte (§§ 2 i.V.m. 5 des Arbeitsgerichtsgesetzes (ArbGG). Denn nach § 5 ArbGG gelten Geschäftsführer nicht als Arbeitnehmer, wenn sie Organe sind. Für den Geschäftsführer bleiben die Türen des Arbeitsgerichts also meistens verschlossen.

Wie so oft gibt es aber von dieser Regel Ausnahmen. Denn anders ist dies zu beurteilen, wenn z.B ...

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