Insolvenz des Druckmaschinen-Herstellers Manroland

Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Manroland hat Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht in Augsburg gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter mit der Aufgabe, das Unternehmen zusammen mit dem Vorstand bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens (vermutlich in drei Monaten, wenn der Insolvenzgeldzeitraum ausgeschöpft worden ist) fortzuführen, ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Werner Schneider bestellt worden. Vom Unternehmen angestrebt ist ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nur einen Monat vor Weihnachten sind die rund 6.600 Beschäftigten der Manroland AG um ihre Arbeitsplätze besorgt – zumindest nach Ablauf der Insolvenzgeldzahlung durch die Bundesagentur für Arbeit nach drei Monaten. Es drohen weiterhin erhebliche Einschnitte in dieser Branche, die zwar immer noch in großen Teilen in der Hand traditionsreicher deutscher Maschinenbauer ist – es hat sich jedoch ein enormer Preiskampf mit der Konkurrenz aus Fernost entwickelt.

Bei Manroland handelt es sich neben Koenig & Bauer und Heidelberger Druck um einen führenden Hersteller mit Wurzeln zurück in frühe 19. Jahrhundert ...

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