HartzIV-Geldsegen 83.000 EUR überwiesen

Auch nicht schlecht: Ein Paar aus Magdeburg hat Transferleistungen in Höhe von EUR 83.000 EUR überwiesen bekommen. Der Betrag sollte die Bedarfe des Paares für die Monate Juli und August decken.

Quelle

Natürlich nur ein Behördenfehler. Kaum verwunderlich auch, dass das Paar für die Behörde nicht erreichbar war und auch zum Anhörungstermin nicht erschienen ist. Interessant ist aber die nachfolgende Passage aus dem Artikel, in der es heißt:

Mit Hilfe der Bank des Paares habe man bereits knapp 50.000 Euro zurückgeholt. Die restlichen mehr als 33.000 Euro seien wohl schon ausgegeben. „Wir haben ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet“, sagte Völksch. Es drohe also der Gerichtsvollzieher.

Wie konnte sich das Jobcenter „mit Hilfe der Bank“ einen Teilbetrag des Geldes zurück holen? Allgemein ist bekannt, dass man einer Einziehungsermächtigung widersprechen kann, hier den Betrag also „zurückholen“ kann, dies gilt allerdings nicht für den Fall einer Überweisung.

Die Bank der Kunden hat also dem Jobcenter geholfen?

Das Jobcenter kann das gezahlte Hartz IV (EUR 83.000?) zurück fordern, wenn der Empfänger das Jobcenter arglistig getäuscht hat oder auch nur grob fahrlässig falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat, also ein Pflichtverstoß vorliegt.

Hier nicht zu erkennen ...

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