Rezension Zivilrecht: Schuldrecht

Schellhammer,Schuldrecht nach Anspruchsgrundlagen samt BGB Allgemeiner Teil, 8. Auflage,C.F. Müller2011 Vonref. iur. David Eckner, Düsseldorf / Vaduz Der Rezensent will die Besprechung desvorliegenden Buches mit den Worten des Autors selbst beginnen: „DasParagrafendickicht wird, allen Beteuerungen zum Trotz, nicht lichter sondernnoch undurchdringlicher. Der juristische Nachwuchs, der sich mit solcherartschlechten Gesetzen befassen muss, kann einem leidtun.“ (Vorwort, S. V). Undeinen weiteren Anspruch äußert der Autor: „Auch kann es nicht schaden, diehierzulande so beliebten, weil rätselhaften juristischen Zauberformeln zuentzaubern und in ein verständlicheres Deutsch zu übersetzen; dabei verlierensie zwar ihre Zauberkraft, aber der Leser soll ja nicht zum Zauberkünstlerausgebildet werden sondern das juristische Handwerk erlernen.“ (ebd.). So soll in dieser Besprechung der Fragenachgegangen werden, ob es dem bisherigen „Zauberkünstler“ (scil. juristischerNachwuchs) „leidtun“ wird, die mehr als eintausend Seiten von Schellhammers –nunmehr in achter Auflage vorliegenden – Lehrbuch „Schuldrecht nachAnspruchsgrundlagen samt BGB Allgemeiner Teil“ gelesen zu haben. Aus Gründenliterarischer Spannung soll zumindest hier mit dem Resultat nicht vorschnell„entzaubert“ werden. Schellhammer ist ein Zivilrechtslehrermit bemerkenswerter Klarheit; mit seinem Klassiker „Zivilprozess“ (mittlerweilein 13. Auflage) scheint er durch auf die juristische Ausbildung wie keinanderer. Das hier vorliegende Lehrbuch verfolgt – entgegen der „klassischen“Gliederung – einen anderen, ganz eigenen Ansatz. Es ist – grobgliederig – in dreiTeilen verfasst. Zunächst wird „Schuldrecht Besonderer Teil oder: Vom Kauf biszur unerlaubten Handlung“ (vgl. S. 21 ff ...Zum vollständigen Artikel


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