Vorläufig ….weiter am Scheitern…. ?

Die Presseerklärung der StA ist in aller Munde. Die jüngsten medialen Worte ebenso. Und quer durch Medien und ihre Kritik und durch die Foren liest sich, was noch immer polarisieren kann. Und im Grund in 3 Kategorien oder Ebenen geordnet werden könnte:

1. Der Fehler

2. Das Verhalten, als der Fehler offenkundig wird – ReVUE-Einstellung

3. Das Verhalten post-VORLÄUFIGEM Scheiterns

Es liesse sich endlos diskutieren, was es aussagt über einen Minister, einen Politiker, wenn er Job, Beruf, Familie und Doktorarbeit nicht unter einen Hut bekommt. Fachlich. Belastbarkeit. Kompetenz. Soft skills. Soft skills auch der eigenen Überschätzung. Bei gleichzeitiger schlampigster Handhabung des Materials mit dem er arbeitet. Es liesse sich – und manche Frau mag das leise für sich gedacht haben und auffallend ist: in keiner Diskussion schien das eine oder einer laut sagen zu wagen – auch trefflich darüber schmunzeln, wie sich hier ein vermeintlich „gestandenes Mannsbild“ für seine miserable wissenschaftliche Arbeitsweise, seinen schlampigsten Umgang mit fremden Quellen und Texten und Zitatpflichten damit zu verteidigen suchte, er haben Job, Beruf und Familie gehabt und da sei dann halt leider leider leider die Sorgfalt bei soviel Belastung quasi bissl aus dem Blickfeld geraten bei seiner Doktorarbeit. So sinngemäss. Man MUSS es nicht einmal aussprechen, was jeder weiss und jede Frau am Arbeitsplatz zu hören bekäme, die mit „ich hab ja schliesslich auch noch Familie und Kinder und die Doktorarbeit….“ wenn sie ihre Arbeit nicht 1a abliefert. Oder beim Doktorvater mit den anderen drei Bällchen als Ausrede zu jonglieren versuchen wollte. Nobody is perfect. Kann auch niemand sein. Und auch das erkennen eigener Leistungsgrenzen ist eine Kompetenz. Und DIE zu erreichen wäre kein Scheitern, sondern 1st step zu neuem Erfolg. Und der 2. Schritt das Lernen, wie es dann besser gehen könnte. Holprig, vielleicht, aber eben aufrichtig ...

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