Rezension Zivilrecht: Unfallregulierung

Balke / Reisert / Quarch, Regulierung von Verkehrsunfällen, 1. Auflage,Nomos 2011 Von RiAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Die Autoren beschreiben es imVorwort treffend: die Unfallregulierung erfordert vom Anwalt eine Vielzahl vonKenntnissen, teilweise in ihm bisher unbekannten Rechtsgebieten. Diese Vielfaltan möglichen Problemfeldern auf akzeptablem Raum aufzudecken, hat sich dieseNeuerscheinung in der Reihe „NomosAnwalt“ zum Ziel gesetzt. Vor diesemHintergrund wird auch die ungewöhnliche Aufmachung verständlich: neben Kapitelnzu allgemeinen Themen wie Mandatsannahme, Haftungsgrundlagen, Personenschaden,Versicherungsrecht oder Abrechnung im Verkehrszivilrecht besteht der größteAbschnitt des Buches aus 114 Stichworten zur Unfallregulierung, sortiert nachdem Alphabet. Diese Konzeption bedeutet einerseits einen Verlust deswissenschaftlichen Ansatzes, was die Autoren auch einräumen, andererseits aberauch eine Konzentration auf Kernpunkte, die den Leser allerdings von derSchwerpunktsetzung der Autoren abhängig macht. Zu letzterem fällt nämlich sofortauf: Der Umfang der grundlegenden Kapitel ist höchst unterschiedlich und lässtkein einheitliches Konzept zur Detailliertheit der grundlegenden Informationenerkennen. Dazu kommt: auch wenn viele Aspekte später in den Stichpunktenabgearbeitet werden, ist es schade, dass die Kapitel „Haftungsgrundlagen“ und„Zivilprozess“ auf je 2 Seiten abgehandelt werden. Hier wäre vielleichtwenigstens ein Hinweis auf spätere Stichworte angezeigt, etwa denAnscheinsbeweis oder den Betrieb des Kfz, anhand dessen der Leser sehen kann:das Thema wird noch umfassend bearbeitet (so geschehen z.B. beim Kapitel zu denPersonenschäden) ...Zum vollständigen Artikel

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