Es ist nicht Wurst, welche Schlachthöfe (alleinbeherrschend) am Markt am Werke sind….

„Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“

Otto von Bismarck

Den Satz hörte ich schon auf Kindesbeinen von meinem Grossvater. Der zitierte ihn gar nicht mal so sehr wegen der Gesetze, sondern eben immer, wenn es um die Wurst ging. Wörtlich. Würstlich. Weil ihm die Wurst eben grad nicht so wurscht war, wie vielen, die sie eben einfach kaufen. „Wurscht, was drin ist“. Und auch, dass ich nicht so dumm sein sollte, mir NICHT anzuschauen, wo und wie die Wurst gemacht werde, wenn ich könnte. Dass ich es später einmal für Wurst und Gesetze so halten würde, …. daran dachte naturellement seinerzeit keiner von uns zweien. Rückblickend könnte man durchaus sagen: Er war quasi mein erster „Lehrmeister“ , wenn es um die Wurst und um Lebensmittelqualität ging. Und der fand, dass es g’scheiter sei, sich ein schönes Stückl Gräuchert’s auf ‘s Brotzeitbrettl zu legen, als so manche Leber- oder andere Wurst, bei der man nicht so genau wisse, was drin sei und wieviel Fett und anderes. Ein Gräuchert’s das sei in einem Stück und da werde nichts „reingemantscht“. Da aber auch mein Grossvater nun einmal Deftiges wie beispielsweise auch Pressack und Blut- und Leberwürste zum Sieden und Leberwurst auf’s Brot oder zu den Erdäpfeln liebte, hatte er eine Reihe von Metzgern, wo man zusehen und hineinschauen konnte, was reinkam. Und er stellte manches wie Pressack und Leberwurst selbst her. Mit Zutaten von diesen Metzgern und deren Bauern, von denen sie schlachtfrische Ware bekamen. Ich halte es wie mein Grossvater. Es hat sich bewährt [Und zu den von ihm übernommenen Rezepten, die ich lernte bei ihm, sind eigene hinzugekommen]. Und - ich sehe mir noch immer gern Metzgereien an. Oder Schlachthöfe ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK