Abrechnungsbetrug mal anders

Unverschämt. So einen geständigen Mandanten hatte ich schon lange nichtmehr. Wie so oft in unseren Zeiten geht es um einErmittlungsverfahren gegen Ärzte. Und wie wir alle wissen, mögen die ganzbesonders die Privatversicherten Kunden. Denn da lässt sich so allerhandSchabernack betreiben. Daher haben wir hier im hübschen Saarland sogar eineAbteilung für Abrechnungsbetrug spendiert bekommen. Na ja. Des einen Freud, des anderen Leid. Egal. Mein Mandant ist Beschuldigter. Aber nicht als Arzt,sondern als Patient. Gut, dass wir den Schritt nach vorne gegangen sind. Dasbringt dem Mandanten – mit Hilfe des wirklich kompetenten Sachbearbeiters derPolizei heute – eine Einstellung nach § 153a Strafprozessordnung ein. Das ist das Ziel und es ist greifbar. Gut für den Mandanten. Schlecht für den Haupttäter, den Arzt. Denn dieser wurdemassiv belastet. Aber das ist nicht das Schlimmste. Nein. Der Arzt aus der Pfalz wurde jüngst vom PfälzerHaftrichter aus der Haft entlassen. Gegen Auflagen, versteht sich. Und hier gehört zur Auflage, auch keinen Kontakt zu anderen „Tätern“aufzunehmen. Dumm, dagegen zu verstoßen und doch Kontakt aufzunehmen ...Zum vollständigen Artikel

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