Wir haben's ja ...

Die Mandantin lebt auf der anderen Seite des Rheins und außerhalb der EU - also in der Schweiz. Sie verdient dort gemeinsam mit Ihrem Ehemann einen gut fünstelligen Betrag jeden Monat und trägt dieses Geld gerne zu uns in die grenznahe Region. Aus einem früheren beruflichen Aufenthalt in Deutschland existiert hier noch ein Konto, das regelmäßig bedient wird und für die Einkaufstouren herhalten muss.

Nun kauft sie für geschlagene 92 € beim "Clamotten August" für die Kinder ein und bezahlt elektronisch. Sie weiß heute gar nicht mehr, ob sie eine PIN eingeben musste (dann findet eine Bonitätsprüfung statt) oder aber nur - was sich sodann aus der Akte ergab - eine Einzugsermächhtigung unterzeichnete. Dummerweise war das Konto nicht ausreichend gedeckt. Das wäre grundsätzlich kein Problem gewesen, wenn die zuständige Bank die entsprechenden Kontaktdaten der Kundin herausgegeben hätte. Mit Unterzeichung der Einzugsermächtigung hatte diese nämlich für das Auftreten von Problemen ausdrücklich hierum gebeten. Aber die Bank möchte dem Handel eben lieber das teurere PIN-Verfahren aufs Auge drücken und verweigert die Auskunft. Also wird Strafanzeige gestellt ...

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