So schlecht wie ein Sparstrumpf: Vernichtendes Urteil über die Riester-Rente

Ein Berufsleben lang Monat für Monat Beiträge in eine Altersversorgung einzahlen und dann im Alter von 77 Jahren gerade mal das wieder herausbekommen, was man real einbezahlt hat? Kein Inflationsausgleich, keine Zinsen! Erst im Alter von 109 Jahren käme man langsam mal in den grünen, also in einen finanziell akzeptablen Bereich. Was wie eine Horror-Anlageform klingt, hat einen bekannten Namen: Die Riester-Rente. Einer 35-jährigen Frau, die heute einen neuen Riestervertrag abschließt, würde es finanziell in etwa so ergehen, wie im Eingangsfall geschildert. Da kann man schnell zu dem Ergebnis kommen: Riester-Rente lohnt sich nicht!

Es ist ein vernichtendes Urteil, zu dem eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gekommen ist. Die Rendite von Riester-Verträgen sei oft so schlecht wie beim Sparstrumpf. Und dort ist sie bekanntlich bei Null. Seit 2001 gibt es die staatlich geförderte Riester-Rente. Rund 15 Millionen Verträge wurden in den letzten zehn Jahren abgeschlossen. Bei den Verbrauchern hatte sie einen ganz passablen Ruf. Überall war zu hören, dass die gesetzliche Rente nicht reichen werde und man unbedingt privat absichern müsse. Mitverantwortlich für den Erfolg der Riester-Rente war auch die Tatsache, dass durch die staatliche Zertifizierung der Riester-Produkte eine Art Qualitätssiegel geschaffen wurde ...

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