Rezension Zivilrecht: Kfz Sachschadenrecht

Sanden / Völtz, Sachschadenrechtdes Kraftverkehrs, 9. Auflage, C.H. Beck 2011 Von RA Sebastian Gutt, Helmstedt Auf insgesamt 232 Seitenerläutert Völtz, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht, dasSachschadenrecht des Kraftverkehrs. Das Werk erscheint bereits in der 9.Auflage in der Beck`schen Reihe „NJW Praxis“, soll also wesentlich auf diePraxis zugeschnitten sein. Wie jedoch für die Werke der „NJW Praxis“ üblich,vermittelt auch dieses Buch von Völtz vornehmlich punktuelles Wissen, nicht aberMustertexte oder ähnliches, welche eine Arbeitsentlastung in der täglichenPraxis darstellen würden. Hierüber muss sich der Leser im Klaren sein. Das Werkgenügt vielmehr auch wissenschaftlichen Ansprüchen, will heißen, auch einStudent oder Referendar wird seinen Gefallen finden. Anspruchsgrundlagen oderauch einige Grundbegriffe werden im gebührenden Umfang erläutert und definiert.Praxisrelevant sind demgegenüber vor allem die Kapitel zu denRechtsanwaltsgebühren und den Gerichtsständen, Gerichtszuständigkeiten. Völtz will dem Leser „in einemWerk Antworten auf die jedenfalls regelmäßigen, jedoch auch eher seltenen unddurch die Aufarbeitung eines Verkehrsunfalls herausgeforderten Fragen desSachschadenrechts“ geben (vgl. Vorwort zur 9. Auflage, S. V). Dies hat mich alsVerkehrsrechtler neugierig gemacht. Skeptisch war ich anfangs, da der Umfangvon 232 Seiten der Korrektur bedarf. Die eigentlichen Ausführungen und damitder Kern des Werkes erstrecken sich tatsächlich über nur 141 Seiten. Dieübrigen Seiten werden hingegen mit der Nutzungsausfalltabelle vonSanden/Danner/Küppersbusch „gefüllt“. Dies ist einerseits sicherlich nichtnachteilig, andererseits aber auch nicht wirklich erforderlich, da die Tabelleregelmäßig zu Jahresbeginn kostenlos den einschlägigen verkehrsrechtlichenFachzeitschriften beiliegt ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK