OLG Hamm: Werbung mit „Festpreis“ irreführend?

Was war passiert?Ein Energieversorgungsunternehmen aus Norddeutschland mahnte einen Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet ab und verlangte Unterlassung wegen irreführender und damit wettbewerbswidriger Werbung. Der Wettbewerber bewarb seinen Stromtarif wie folgt:

"Festpreis* bis zu 36 Monaten konservieren. Genießen Sie Preissicherheit* - bis 30.06.2013".

Am Ende des Angebots wurde der Sternchenhinweis wie folgt aufgelöst:

"Ausgenommen sind Änderungen durch Umsatz- und/oder Stromsteuer und eventuelle neue Steuern sowie durch Änderungen der erneuerbare-Energie-Gesetz-Umlage."

Der variable Teil des von dem Wettbewerber angebotenen Tarifs betrug durch diese Einschränkung über 40 %. Darin sah der Energieversorger aus Norddeustchland eine wettbewerbswidrige Täuschung der Verbraucher, welche bei einem „Festpreis“ Angebot nicht von so einem großen variablen Preisbestanteil ausgehen würden ...

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