Klage des Freistaats Sachsen abgewiesen

Mit Urteil vom 11.11.2011 (Aktenzeichen: 6 O 1388/10) hat das Landgericht Dresden die Klage des Freistaats Sachsen gegen den von den Rechtsanwälten Spoth Beyer Reidlingshöfer vertretenen Beklagten abgewiesen. Mit seiner Klage begehrte der Freistaat Sachsen die Rückforderung von Zuschüssen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” in Höhe von 212.186,13 €.

Zuschussnehmerin war eine GmbH, deren Geschäftsführer der Beklagte war. Die Förderung erfolgte dabei auf der Grundlage von zwei Zuschussverträgen über jeweils 163.102,11 € und 49.084,02 € und wurde gewährt durch die Sächsische Aufbaubank, die ihre Ansprüche später an den Kläger abtrat. Als die GmbH am 28.05.2005 Insolvenz anmelden musste, forderte der Kläger die Rückzahlung der Zuschüsse. Später stützte er seine Ansprüche auf die Behauptung, die Zuschussnehmerin habe die vertraglich übernommenen Verpflichtung zur Schaffung von Arbeitsplätzen nicht eingehalten ...

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