Haste mal’n Euro?

Diese Frage haben wir alle schon einmal gehört, in der Stadt, in der S-Bahn wo auch immer. Gestern hörte ich den Satz leicht abgewandelt: “Hätten Sie vielleicht 50 EUR für mich? Mir ist meine Geldbörse gestohlen worden und ich komme nicht nach Hause, weil ich kein Geld für eine Fahrkarte habe. Sie bekommen das Geld ganz bestimmt wieder.”

Mit diesen Worten wandten sich im Abstand von nur fünf Minuten gleich zwei junge Männer am Bahnhof in Frankfurt am Main an die auf den ICE nach Hamburg wartenden Reisenden. Zu meinem allergrößten Erstaunen ließ sich der hinter mir stehende Geschäftsmann tatsächlich darauf ein. Schnell war ein handschriftlicher Zettel fertig, in dem stand, dass Herr X Herrn Y am heutigen Tage 50,00 EUR geliehen habe.

Herr X meinte dann, er wolle denn doch einen Pfand von Herrn Y für das Geld haben, denn das sei ja nicht eben wenig Geld. Gar kein Problem, so Herr Y, er habe da noch ein zweites Handy bei sich, dass er Herrn X gern übergeben würde. So könne Herr X denn auch wieder an sein Geld gelangen, er schicke einfach das Handy per Nachnahme an Herrn Y ...

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