Gesucht – gefunden. Stille SMS.

Selbstverständlich bedienen sich Strafverfolgungsbehörden technischer Möglichkeiten zur Ortung von Mobiltelefonen. In welchem Umfang und auf welche Art und Weise ist allerdings weniger bekannt.

Interessante Fakten finden sich jedoch in einer Antwort auf eine kleine schriftliche Anfrage einer Abgeordneten des nordrheinwestfälischen Landtages von der Fraktion DIE LINKE. Insbesondere die Nutzung von sog. stillen SMS spielen danach eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Personenortung.

Ortungsdienste ein- oder ausschalten?

Seitdem Ortungsdienste zum Standardrepertoire von Smartphones gehören, sorgen sich einige Nutzer. Diejenigen, die sich für Datenschutz interessieren darüber, ob nun jede ihrer Bewegungen verfolgt wird, die anderen darüber, ob die Akkuleistung ihres Smartphones unter dem ständigen Signalaustausch leidet. Aus diesem oder jenem Grund wird häufig zumindest die pauschale Aktivierung abgeschaltet.

Strafverfolgungsbehörden lassen sich nicht so leicht abschütteln

Die Sorge der Stromsparer ist berechtigt. Tatsächlich wird die Akkuleistung durch die permanente Aktivierung der Ortungsdienste stärker belastet, insbesondere in signalschwachen Regionen. Die Datenschützer unter den Nutzern müssen sich allerdings weiterhin sorgen – denn selbst wenn das Smartphone selbstständig keine GPS, Wifi oder Netzwerkdaten mehr sendet, lässt sich eine Ortung auf diese Art und Weise nicht verhindern. Schlechte Nachrichten für Kriminelle – insbesondere die Strafverfolgungsbehörden lassen sich so leicht nicht abschütteln.

Funkzellenauswertung

Der Einsatz von Funkzellenauswertung ist das in der Öffentlichkeit ungleich bekanntere Verfahren. Dabei werten die Ermittlungsbehörden Informationen über die gespeicherten Verkehrsdaten in einer Mobilfunkzelle aus ...

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