Mord-Motiv liegt "vermutlich im zwischenmenschlichen Bereich"

Das Motiv bleibt noch im Dunkeln: Ein 72-jähriger Mann aus Reichenberg (Kreis Würzburg) hat am Dienstag gestanden, nach 33 Ehejahren an Heiligabend 2010 seine 77-jährige Ehefrau „vorsätzlich getötet“ zu haben. Über Hintergründe und Verlauf der Tat schweigen sich der Angeklagte und Verteidiger Jan Paulsen bisher aus.

Die Anklage geht davon aus, dass der 72-Jährige die schlafende Frau am Morgen des 24. Dezember 2010 kurz vor 4.19 Uhr mit einem Messer attackiert und mehrfach auf Kopf, Hals und Brust eingestochen hat. Als die 77-Jährige hochschreckte, soll er ihr einen Schnitt quer über den Hals zugefügt haben. Anschließend habe der Angeklagte seiner Frau mit einem Hammer mehrmal wuchtig gegen den Kopf geschlagen und sie dadurch getötet, so Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen. Das Motiv sei „vermutlich im zwischenmenschlichen Bereich“ zu suchen.

Der Angeklagte hat dazu bisher keine Angaben gemacht, er möchte erst mit einem Psychiater über die Hintergründe der Tat sprechen ...

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