Mainzer Blitzer ES 3.0: Fernsehen verboten?

Dürfen Messbeamte während der Messung fernsehen? Diese Frage beschäftigt derzeit die Mainzer Facebook-Blitzergemeinde. Die Stadt hatte ihre gefürchtete Fahrzeugflotte mit dem schicken neuen ES 3.0 über mehrere Tage hinweg an der Rheinallee platziert. Die Langzeitmessung sollte angeblich ausloten, ob sich dort auch eine stationäre Anlage “lohnen” würde.

Nun kann es reizvoll sein, anderen bei der Arbeit zuzuschauen. Das stundenlange Beobachten von blinkenden Lichtern oder Messdisplays könnte aber selbst hart gesottenen Stadtbediensteten schnell langweilig werden. Da auch das Zuwinken vorbeifahrender Kundschaft als alternative Beschäftigung nicht in Frage kommt, scheinen sich die Messbeamten anderweitig die Zeit zu vertreiben: Sie schauen fern. Das jedenfalls hat User Sebastian K. an einem Freitag gegen 23.00 Uhr beobachtet.

Hat das Auswirkungen auf die Messungen? Sind diese gar unverwertbar?

Kurz und knapp: Jain.

Das Messgerät ES 3.0 arbeitet natürlich selbständig und braucht grundsätzlich keine Überwachung. Am Messergebnis ändert sich daher nichts. Problematisch könnte jedoch die Zuordnung der Messung zu dem fotografierten Fahrzeug werden. Das ES misst und fotografiert bekanntlich mit zwei verschiedenen Einheiten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK