Photovoltaik - Deckel zu und Ende?

von Claudia Hering und Dr. Peter Nagel "Strommuss auch in Zukunft bezahlbar sein. Das ist nicht nur für die Verbraucherwichtig, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen" -so Minister Rösler (siehe » hier).Doch was folgt daraus? EineBeschränkung des Ausbaus auf 1.000 Megawatt pro Jahr ist nach Auffassung derKoalitionsarbeitsgruppe Energie von Union und FDP erforderlich. DasBundesumweltministerium (BMU) soll einen Änderungsvorschlag zum EEG bis EndeJanuar 2012 vorlegen. DieStellungnahme des BMU ließ nicht lange auf sich warten. Anlässlich derDiskussion um weitere Absenkungen der Photovoltaikförderung weist das BMU auffolgende Umstände hin: Die EEG-Vergütungssätze von Anfang 2008 bis Anfang2012 Die Bundesregierung hat mit den drei EEG-Novellen in2010, 2011 und 2012 die PV-Vergütungssätze erheblich reduziert. Eine kleineDachanlage erhielt Anfang 2008 noch 46,75 ct/ kWh EEG-Vergütung, während siefür eine Anlage Anfang 2012 nur noch bei 24,43 ct/ kWh liegt. EineFreiflächenanlage erhielt Anfang 2008 noch 35,49 ct/ kWh EEG-Vergütung. DieVergütung liegt Anfang 2012 nur noch bei 17,94 ct/ kWh. Das bedeutete eineenorme Kraftanstrengung und zeigt aber auch das Innovations- undKostensenkungspotential der Photovoltaik. In keiner anderen Industriebrancheseien bislang derartig große Subventionskürzungen umgesetzt worden. Bestehende Regelungen im EEG begrenzen den PV-Zubaudeutlich Die Reglung zum "atmenden Deckel" greift.Von Anfang Januar bis Ende September 2011 betrug die Neuinstallation rd. 3.400MW. Im Vergleich zum Zubau des Vorjahres 2010 mit 7.400 MW bedeutet das einedeutliche Reduktion. Wirkungen des neuen EEG ab 1.1.2012 Zum 1.1.2012 wird die PV-Vergütung nochmals um 15Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7 ...Zum vollständigen Artikel


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