Geheimsprache Zeugnis

jeder Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach § 109 Abs. 1 GewO Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis hat. Das Zeugnis darf gemäß § 109 Abs. 2 Satz 2 GewO keine Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, eine andere als aus der äußeren Form oder dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer zu treffen (Grundsatz der Zeugnisklarheit).

Kodierte Bewertungen in einem Arbeitszeugnis sind daher immer wieder Gegenstand arbeitsgerichtlicher Auseinandersetzungen. So auch hier in einem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall, in dem sich der Kläger gegen eine seiner Meinung nach negative Formulierung in einem Arbeitszeugnis wendet:

Der Kläger war in der Zeit vom 1. April 2004 bis zum 28. Februar 2007 als Mitarbeiter im „SAP Competence Center“ der Beklagten beschäftigt. Die Beklagte erteilte ihm unter dem Beendigungsdatum ein Zeugnis ...

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